Archiv für November 2009

In Sachsen brennen wieder Asylbewerberheime

In eigener Sache – 24. November 2009

Kreistags-Kandidat der NPD an Löscharbeiten der Feuerwehr in Zwickau beteiligt

Nachdem es bereits Anfang des Monats im Zwickauer Asylbewerberheim zu einem Feuer gekommen war, brannte es gestern nun auch im Asylbewerberheim in Schneeberg. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz, da eine fremdenfeindlich motivierte Straftat naheliegend erscheint. (mehr…)

Zwickauer Stadtratswahl 2009

In eigener Sache – 20. November 2009

Versuch einer Auswertung

Bei den Wahlen zum Zwickauer Stadtrat am 07. Juni 2009 bekam die NPD im Schnitt 3,58 Prozent der gültigen Stimmen. Die Differenzierung reichte allerdings von 0,88 Prozent im Wahlkreis 21021 (Bereich Äußere Dresdner Straße) bis 7,63 Prozent im Wahlkreis 42041 (Marienthal-Ost). Letztlich 2.974 Stimmen reichten der Nazi-Partei für einen Sitz im Stadtparlament. Dieser wird zur Zeit von Peter Klose besetzt; vorläufig bis Mitte Dezember. Denn am 16. Dezember 2009 wird Klose am Zwickauer Amtsgericht der Prozess gemacht; der Vorwurf: Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Dann könnte mit Marten Hans ein Mitglied der Kameradschaft „Nationale Sozialisten Zwickau“ nachrücken. (mehr…)

Viele Schwarz-Seher und ein Hoffnungsschimmer

Auszüge aus Tageszeitung „Freie Presse“ vom 16. November 2009

Rechtsextreme unterwandern Fußball-Szene vieler Clubs – Polizeigewerkschafts-Chef fordert vor heutigem Treffen mit DFB-Präsident mehr Geld für Fan-Projekte

Jüngste Ausschreitungen haben die Debatte über Gewalt in Fußballstadien neu entfacht. Ein aktuelles Merkmal ist die rechtsextreme Unterwanderung der Fan-Szenen. Ein Fall für eine verstärkte Sonderkommission Rechtsextremismus? (mehr…)

Krawalle im Stadion: Neonazis statt Fussball-Chaoten

In eigener Sache – 04. November 2009

An den jüngsten Krawallen am Rande des Fussballspiels zwischen dem FSV Zwickau und der zweiten Mannschaft des FC Erzgebirge Aue waren Randalierer aus der rechten Szene maßgeblich beteiligt.

Während die sogenannten „Ultras“ zu einem gemeinsamen Treffen am Neumarkt aufriefen und sich schließlich im Block E des Westsachsenstadions positionierten, gab es einen gesonderten Aufruf zum Spiel aus der rechten Szene. Denn dieser gelten die „Redkaos-Ultras-Gruppen“ als „zu links“.

Unter dem Motto „Alle in schwarz – Macht mobil!“ wurde zum Treffen in eine Gartenkneipe an der Alten Landstraße geladen. Die Lokalität ist seit Jahren Anlaufpunkt gewaltbereiter Neonazis anlässlich von Fussballspielen mit erhöhtem Gewaltpotential und wird innerhalb der Szene als „Huhle“ bezeichnet. Dem Aufruf folgten schließlich etwa 100 Personen (mehr…)